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Aktuelles: Berichte
GIZ-Studienreise
Erneuerbare Energien in Niedersachsen
Niedersächsisch-polnisches Unternehmertreffen informiert über Biogastechnologien
Die polnischen Investoren lauern in Wartestellung. Ständig steigende Energiepreise öffnen den Markt für neue Rohstoffpotentiale wie Abfall und nachwachsende Rohstoffe. Als Startsignal für den Bauboom bei Biogasanlagen in Polen gilt die Verabschiedung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für langfristige Einspeisevergütungen. Experten prognostizieren hier eine Zeitspanne von nur noch wenigen Monaten.
Eröffnung bei GIZ Hannover (von links Alicja Nowakowska, Roland Kulig, Dr. Peter Winter, Patrycja Kosta) Poleko Messe Poznan, Halle 5, Stand C 75. Wir bewerben unser internationales Unternehmertreffen, das die GIZ im Auftrag von NGlobal durchführt, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Niedersachsen. Das Team um Patrycja von der Repräsentanz des Landes Niedersachsen in Warschau hat einen richtig guten Job gemacht. Für wenig Geld haben sie auf dem Niedersächsischen Gemeinschaftsstand einen attraktiven Aufsteller als Blickfang für Unternehmen aus der Biogasbranche postiert. Wer Kontakte zu niedersächsischen Unternehmen sucht, kann sich hier direkt schlau machen und für die Unternehmerreise nach Niedersachsen im kommenden Monat vormerken lassen. Patrycja zeigt mir einen großen Stapel mit Visitenkarten. Das sieht schon richtig gut aus, um geeignete Teilnehmer brauchen wir uns bei unserem Unternehmertreffen keine Sorgen zu machen. Dr. Norbert Gebbe, N-Global, bei seiner Präsentation Sonntagabend, Hauptbahnhof Hildesheim. Jetzt kann es losgehen. Die Gruppe ist bunt gemischt, die Erwartungen sind vielfältig. Wieslaw, der Bürgermeister eines 7000-Seelen-Dorfes in Polen, will seine lokale Energiepolitik durch Biogasanlagen aufwerten. Pawel, der Vertreter einer Investorengruppe, plant die Projektierung und den Bau von Biogasanlagen landesweit voranzubringen. Sein Interesse gilt der Erkundung von geeigneten Investitionsarealen und der Biogasausbeute verschiedener Substrate. Alicja verwaltet einen regionalen Woiewodschafts-Fonds, der Darlehen für erneuerbare Energien vergibt. Von daher ist sie besonders an Informationen über Förderbedingungen und Vergütungssätze in Deutschland interessiert. Sie und die anderen eint das Inte-resse, den Markt für Biogastechnologien in ihrem Land zu entwickeln. Das Programm ist prall mit Inhalten gefüllt. Das Land Niedersachsen informiert über seine erfolgreiche Biogasstrategie, Anlagenhersteller präsentieren ihre Unternehmen und landwirtschaftliche Kooperativen geben Einblick in die Betriebsabläufe ihrer Biogasanlagen. Zum Programmende wird auf halbem Weg zurück nach Hause noch ein Abstecher zur Internationalen Grünen Woche in Berlin gemacht. Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat dort in die Niedersachsen Lounge zu einem Get-together eingeladen. Fazit des Unternehmertreffens: Mehrere Ausschreibungen potentieller Investoren liegen auf den Schreibtischen der niedersächsischen Firmen. Eine Menge Know-how zur Installierung und zum Betrieb von Biogasanlagen ist ausgetauscht. Eine Kooperationsanbahnung mit der Universität in Posen im Bereich von Biogasfruchtfolgen ist verabredet. Und Wieslaw baut in seiner Gemeinde die erste Biogasanlage aus Niedersachsen, mit Hilfe von Pawels Investorengruppe und den Fördergeldern von Alicja, warum eigentlich nicht? Text: Michael Eichler, Fotos: Michael Eichler, Mara Tutic ![]() Besuch von Biogasanlagen in Niedersachsen |
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