CDF Niedersachsen


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Aus dem Inhalt

Carl Duisberg

Mit ihm fing alles an:
Carl Duisberg

Lesen Sie mehr zur
Entstehung des CDF

Aktuelles

Bericht
Mitarbeiterdialog im
Regionalen Zentrum
Nds. der GIZ: Bernd
Eisenblätter steht
Rede und Antwort


Hannover-Messe

Bericht
Get New Tech-
nology First:
Internationale Unter-
nehmerbegegnung
zur Hannover Messe


Hannover-Messe

Bericht
Vorstand- und Beirats-
sitzung am 8.4.2011
in Hannover -
mit interessanten
Gästen


Vorstand- und Beiratssitzung

Bericht
ILT-Teilnehmer
der GIZ
präsentieren sich auf
Wirtschaftstag
Zentralasien


Wirtschaftstag Zentralasien

Bericht
Parlamentarisches
Patenschaftsprogramm
Deutschland - USA
Türöffner in die Politik


Patenschaftsprogramm

Bericht
GIZ-Studienreise
Erneuerbare
Energien in
Niedersachsen


Förderpreis verliehen

Bericht
Förderpreis für
besten ausländi-
schen Absolventen
in Wilhelmshaven
verliehen


Förderpreis verliehen

Bericht
Landtagspräsident
zu Gast beim
CDF Niedersachsen


Landtagspräsident zu Gast

Bericht
Gemeinsam für Niedersachsen!
Migration als Eckpfeiler
unserer Gesellschaft


Gemeinsam für Niedersachsen

Bericht
Fachexkursion 2010
nach Turkmenistan:
Reise in ein
unbekanntes Land


Turkmenistan 2010

Bericht
Go for Glory
Hannover
17. Sept. 2010


Go for Glory

Bericht
Auszeichnung von
Jahrgangsbesten
durch
Peter Winter


Jahrgangsbeste

Bericht
Expertentreffen
in Hannover:
niedersächsisch-
französische
Zusammenarbeit


Expertentreffen in Hannover

Bericht
Werte mit Gewicht:
CSR-Preis belohnt
verantwortungs-
volles
Management


CSR-Preis

Thema
CDF öffnet Türen:
Stimmen aus dem
Fördererkreis


CDF

Thema
Auslandsprogramm:
Die Stipendiatin
Indri Erliandri
berichtet


Erliandri

Bericht
November 2009:
Handwerk ehrt
beste Gesellen,
CDF vergibt Stipendien


11_2009_Handwerk

Bericht
Oktober 2009:
Delegation aus dem
Eastern Cape
besuchte das
Regionale Zentrum


10-2009

Bericht
Oktober 2009:
Fachexkursion 2009
Besuch der Ukraine


10-2009_Ukr

Bericht
27. August 2009:
Entwicklungs-
politische Veranstaltung im
Leineschloss Hannover


27-08-2009_04



Aktuelles: Berichte

InWEnt und CDF e.V im Landtag

Entwicklungspolitische Veranstaltung im niedersächsischen Landtag am 27. August 2009


Zum 6. Mal in Folge fand am 27.06.2009 eine entwicklungspolitische Veranstaltung im Restaurant Leineschloss, des niedersächsischen Landtages statt. Ermutigt durch die positive Resonanz aus Landtag und Öffentlichkeit stellten sich das InWEnt und CDF in diesem Jahr dem Thema "Niedersachsen engagiert sich! Zukunftsfähigkeit sichern - Entwicklungspolitik in gemeinsamer Verantwortung von Bund, Ländern und Kommunen".

Basierend auf dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 24. Oktober 2008 tauschten sich Fachreferenten, Mitglieder des Landtages, des Carl Duisberg Fördererkreises e.V., des Verbandes Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. und eine am Thema interessierte Öffentlichkeit über den Stellenwert der Entwicklungspolitik in der Landespolitik aus. Eingebettet in die entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit des RZ Niedersachsen standen in diesem Jahr zwei der acht Handlungsfelder für das Engagement der Länder im Focus. "Ernährungssicherheit und ländliche Räume" und "Wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit".

27-08-2009_01

Der Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke aus dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium sprach die Grußworte und honorierte die Arbeit von InWEnt und des VEN, auch durch eine Adresse des Ministerpräsidenten Christian Wulff. In seinem Namen sicherte der Staatssekretär dem VEN e.V., dem Dachverband der niedersächsischen NRO´en, die weitere Unterstützung des Landes zu. Des Weiteren berichtete er über die Kooperationen des Landes mit Eastern Cape, Südafrika und der Provinz Anhui, China, in denen InWEnt Hannover für die verschiedenen Ministerien tätig ist und machte deutlich, wie wichtig Kontinuität in der Zusammenarbeit, sowohl finanziell wie auch persönlich im In- und Ausland ist.

27-08-2009_02

Den ursprünglichen Titel "Niedersachsen engagiert sich!" änderte der Hauptreferent Dr. Ludger Reuke (germanwatch) um in ein
"Niedersachsen engagiert sich? Schönreden gilt nicht!" Anhand von aktuellen Zahlen aus 2008 belegte er, dass es für Niedersachsen noch ein weiter Weg ist vom Fragezeichen zum Ausrufungszeichen. Niedersachsen steht in der Rangliste der Bundesländer nur auf dem 12. Platz der Leistungen pro Einwohner (0,12€) im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt, also seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und rangiert dabei noch hinter Sachsen und Thüringen. Geld zu fordern wäre aus Sicht von Dr. Reuke zu "billig". Als "alter Hase", der sein langes Berufsleben in allen Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit verbracht hat, forderte er das Land Niedersachsen auf, die wirtschaftliche Leistung pro Kopf wenigstens auf das Niveau von 1994 anzuheben (damals 0,59€/Kopf). Nur so könne Niedersachsen einen entsprechenden Rang unter den anderen Bundesländern einnehmen, der der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Landes entspräche. Den für ihn effektivsten Weg dorthin sieht er in der Stärkung der Nichtregierungsorganisationen (NRO), die unter Einbeziehung von Spendengeldern und persönlichen Engagement die staatlichen Mittel besonders wirksam werden lassen.

27-08-2009_03

Wie die Arbeit der NRO aussehen kann, machte Katrin Beckedorf vom VEN mit ihrem Vortrag "Bioenergie: Lokal gestalten - Global verantworten" deutlich. Der Zugang zu Energie ist nach ihren Worten der Schlüssel zur Armutsbekämpfung. Nicht nur die Diskussion um Tank oder Teller soll unserer Denken bestimmen. Die Referentin fordert eine kohärente Beziehung der verschiedenen Politikbereiche. Der Technologietransfer von Niedersachsen in EZ- und Schwellenländer könnte der Schlüssel zu einer gerechteren Verteilung der Ressourcen werden.

27-08-2009_04

Dass die finanzielle Unterstützung des Landes im Bereich der Wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit wichtig ist, machte Dr. Ingo Meyer von der TU Berlin anhand des Alumni Programms der TU deutlich. Alumnis haben eine Brückenfunktion. Win-win entsteht, wenn zwischen der hiesigen Wirtschaft, den Alumnis und ihren Herkunftsländern Geschäftsbeziehungen aufgebaut werden und es zu Technologietransfers kommen kann, wie z.B. im Bereich der Windenergie.

27-08-2009_05

Die Anwesenheit zahlreicher Landtagsabgeordneter zeigte, dass das Thema Entwicklungszusammenarbeit im parlamentarischen Raum auf Interesse stößt. Nun gilt es, diese Abgeordneten als Interessenvertreter für dieses Thema zu pflegen und den Finanzansatz des Landes auf ein angemessenes Niveau anzuheben.

Text: Angela Zur

Fotos: Bodo Langguth, Langguth-Umweltkommunikation

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